Schuler AG: Müller-Weingarten-Übernahme in trockenen Tüchern

Nach Ablauf des Pflichtangebotes der Schuler AG an die Aktionäre der Müller Weingarten AG hält Schuler jetzt 96,5 Prozent der Aktien seines ehemaligen Konkurrenten auf dem Gebiet der Umformtechnik.

Wie angekündigt hat die Schuler AG nun ein Squeeze-out-Verfahren eingeleitet, mit dem die Aktien der verbleibenden Minderheitsaktionäre der Müller Weingarten AG gegen Gewährung einer Barabfindung in Höhe von 15,74 Euro je Aktie auf die Schuler AG übertragen werden sollen. Jürgen Tonn, Vorstandvorsitzender der Schuler AG: "Wir verfügen nun über den notwendigen unternehmerischen Handlungsspielraum, um die neuen Wachstumschancen, die mit diesem Zusammenschluss entstehen, auszuschöpfen und die Marktpositionierung der neuen Schuler Weingarten AG als weltweit führender Anbieter in der Umformtechnologie für Metallverarbeitung auszubauen."
Das neue Unternehmen wird unter dem Namen Schuler Weingarten AG firmieren und steht dann für einen Jahresumsatz von über 900 Mio. Euro. Die vollständige Übernahme ist bis Jahresende vorgesehen.