Rota Yokogawa: 100 Jahre Durchflussmessung

Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum wird die neue Fertigungshalle von Rota Yokogawa eingeweiht. Hauptaugenmerk beim Umbau ist die Effizienzsteigerung der Produktion.

Mit der Erfindung des Rotameters prägt Rota Yokogawa die Schwebekörper-Durchflussmessung. Pünktlich zum 100-jährigen Firmenbestehen weiht das Unternehmen die neue Fertigungshalle ein.

In den nächsten Jahren plant Rota Yokogawa Investitionen in Gebäude und Anlagen im zweistelligen Millionenbereich. Rota Yokogawa investiert in Fertigungsanlagen, Roboter und automatische Prüfanlagen. Ändern sich z.B. die Anforderungen an die Produktion, so können das Kransystem und die Anlage ohne das Verlegen neuer Versorgungsleitungen umgestaltet werden.

100 Jahre Rota Yokogawa

Das Rotameter war von Anfang an das Produkt der 1909 gegründeten Deutschen Rotawerke. Das Messprinzip basiert auf einem rotierenden Schwebekörper - daher der Name Rota. 1940 verlegte Rota die Produktion ins südbadische Wehr. Den Durchflussmesser nach dem Coriolis-Prinzip, Rotamass, stellte Rota 1993 vor.

Nachdem Rota mit dem Yokogawa-Konzern kooperierte, wurde Rota 1995 die Tochter Rota Yokogawa. Heute entwickelt und produziert das Unternehmen Durchflussmesser nach fünf Messprinzipien: Coriolis-Durchflussmesser, Schwebekörper, das magnetisch-induktive Prinzip, Wirbeldurchflussmesser und Winddruck. Umsatzstärkstes Produkt ist der Coriolis-Durchflussmesser der Rotamass-3-Serie. Diese Geräte messen u.a. Volumenstrom, Dichte und Temperatur des Mediums.