Rockwell will weltweit 600 Stellen streichen

Rockwell plant drei Prozent seiner weltweiten Arbeitsplätze zu streichen. Durch den Wegfall von umgerechnet 600 Stellen will der amerikanische Automatisierungsspezialist bis zum Jahr 2010 85 Millionen Dollar einsparen.

Durch die Restrukturierung will Rockwell seine Vertriebsressourcen auf ein best mögliches Wachstum ausrichten und seine Business Units zusammenfassen. Dadurch sollen bereits im Bilanzjahr 2009 knapp 75 Millionen Dollar eingespart werden. Als Grund für diese Maßnahmen nennt Rockwell die sich seit dem Jahr 2002 abschwächende Konjunktur.

Vor allem im Vertrieb, der Verwaltung und in den administrativen Stellen will Rockwell den Rotstift ansetzen. Zudem sollen zwei Business Units zur Architektur- und Software-Division zusammengefasst, die anderen drei auf nur noch zwei Untis reduziert werden: Der Product- und der Solutions-Division.

Bereits im Juni diesen Jahres warnte Rockwell seine Investoren davor, dass die Gewinne für das laufende Bilanzjahr womöglich unter den Angaben der Vorabschätzung bleiben könnten. »Rockwell agiert präventiv - man wird sehen, ob dieser Schritt alleine ausreicht. Aber die Verantwortlichen denken voraus«, kommentierte der Marktanalyst Nicholas Heymann die Absichten von Rockwell. »Solange die Automobil- und Konsumgüterhersteller an ihren bestehenden Fertigungslinien festhalten, investieren diese auch weniger in neues Equipment.«