RFIDs mit großem EEPROM

Für Anwendungen, die einen relativ großen Speicher für Daten und Sicherheitsmaßnahmen benötigen, hat STMicroelectronics zwei neue RFID-ICs entwickelt, auf denen ein 2048-Bit-EEPROM integriert ist.

Sie zielen auf den Einsatz in der Zugangskontrolle, in Bibliotheken und im Supply-Chain-Management ab und eigenen sich auch, um Fälschungen hochwertiger Produkte zu verhindern. Der LRI2K und der LRIS2K arbeiten mit der Standardfrequenz von 13,56 MHz und über Distanzen bis zu 1,5 m. Der Speicher ist zu 64 Blöcken à 32 Bit organisiert, jeder Block kann über einen Lock-Command individuell schreibgeschützt werden. Spätere Modifikation des Speicherinhalts werden dadurch verhindert. Über den 64-Bit-Read-Only-UID-Block und den 8-Bit-Application-Family-Identifier-Code lässt sich jeder RFID identifizieren. Im Data-Storage-Family-Identifier-Register sind die Daten für den Antikollisions-Mechanismus abgelegt. Wegen der großen Reichweite kann auch eine Electrical-Article-Survaillance-Funktion für Point-of-Sales-Systeme implementiert werden. Der LRIS2K lässt sich über Passwörter zusätzlich schützen. Jedem Speicherblock kann eines von drei Passwörtern zugeteilt werden. So lässt sich ein Sicherheitsprofil erstellen, um beispielsweise verschiedene Bereiche einer Supply-Chain zu schützen. Den Datenerhalt der EEPROMs gibt ST mit 40 Jahren an. Muster der beiden RFIDs sind ab sofort erhältlich, die Stückzahlproduktion will ST im Juli aufnehmen. ST liefert sie auf ungedünnten, gedünnten, mit Bumps versehenen Wafern und im ultradünnen MLP8 (2 x 3 mm). Der LRI2K kostet bei großen Abnahmemengen 0,095 Dollar.