R.Stahl AG schließt Umorientierung ab: Explosionsschutz im Blick

Die im baden-württembergischen Waldenburg ansässige R. Stahl AG hat ihre Fokussierung auf explosionsgeschützte Automatisierungskomponenten abgeschlossen.

Nach dem Verkauf der Geschäftsfelder Fördertechnik und Informationstechnik beschränkt sich das Angebot des Unternehmens auf Produkte, die bedingt durch ihre Bauart keine Explosionen brennbarer Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube verursachen können. Erhältlich sind Sicherheitsbarrieren, Trennstufen, Remote-I/Os, Feldbustechnik, Bedien- und Beobachtungssysteme, Lichttechnik, Installationsgeräte und -material, Befehls- und Meldegeräte, Last- und Motorschaltgeräte sowie Steuerungstechnik. Um sein Wachstum im Nischenmarkt Explosionsschutz voranzutreiben, will das Unternehmen neue Abnehmerbranchen für seine Produkte erschließen, das Geschäft in Asien und Amerika verstärken sowie das Systemgeschäft ausbauen.
Nach Überzeugung der Unternehmensführung hat sich die Konzentration auf den Explosionsschutz bereits positiv ausgewirkt: R. Stahl steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2006 (Januar bis Dezember) gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 167,1 Mio. Euro und den Auftragseingang um 11,9 Prozent auf 172,1 Mio. Euro. Noch runder liefen die Geschäfte im 1. Quartal 2007: Nach vorläufigen Berechnungen wuchs der Umsatz im Vergleich zum 1. Vierteljahr 2006 um 21 Prozent auf 47,3 Mio. Euro und der Auftragseingang um 28 Prozent auf 55,2 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2007 prognostiziert der Firmenvorstand einen Anstieg des Umsatzes auf 180 bis 190 Mio. Euro.