Pentium-M-Computerboard im PC/104-Plus-Format

Mit dem MSM855 präsentiert Digital-Logic ein leistungsstarkes Pentium-M-Computerboard im PC/104-Plus-Format, das mit dem skalierbaren smartModul855 ausgerüstet ist.

Zur Wahl stehen verschiedene Intel-Prozessoren vom Celeron-M-300 bis zum Pentium-M-755 mit vergleichbarer Pentium-4-Performance und Taktraten von 600 MHz bis zu 4,0 GHz. Der PC/104-Plus-Rechner basiert auf dem Intel-855GME-Chipsatz mit 400-MHz-Front-Side-Bus und verfügt über alle PC-üblichen Schnittstellen wie COM1/2, LPT1, ein Floppy-Interface, eine IrDA-Schnittstelle sowie zwei PS/2-Ports für Maus und Tastatur.

Als Arbeitsspeicher stehen maximal 1024 MByte DDR-RAM auf dem Modul zur Verfügung. CPU und Speicher sind auswechselbar montiert, jedoch mechanisch gegen Vibrationen oder Schock gesichert. Zur Standardausstattung gehören sechs USB-2.0-Schnittstellen, ein AC97-V2.3-kompatibles Sound-Interface, ein 100/10Base-T-Port (RJ-45) sowie Anschlüsse für eine CompactFlash-Karte und eine IDE-Festplatte. Darüber hinaus sind alle erforderlichen Stromversorgungen und ein Mikrocontroller für ACPI-Power-Management-Funktionen integriert. Für Multimedia-Applikationen bietet das Board ein Real-5.1-Sound-System mit sechs Ausgangs- und zwei Eingangskanälen. Das MSM855 verwendet den im Intel-855GME-Chipsatz integrierten »Extreme Graphic«-Videocontroller und unterstützt DirectX-9-Kompatibilität mit bis zu 64 MByte Videospeicher. Der Videocontroller besitzt zwei separate Videoausgänge, VGA-Analog und DVI/LVDS, zur Ansteuerung von zwei unabhängigen Bildschirmen.

Das MSM855 nimmt eine Leistung zwischen 10 und 25 Watt auf. Die thermische Ankoppelung ist durch das smartModule-Design gewährleistet, sodass das Computermodul in das Gehäuse der Applikation eingefügt werden kann. Das MSM855 kann über den PC/104-ISA- oder den PC/104-Plus-PCI-Bus erweitert werden. Das Pentium-M-Computerboard benötigt eine Versorgungsspannung von 5 V und läuft unter Windows CE/98/2000/NT4, Linux, QNX sowie RTXDOS. Ausgestattet mit einem neuen 1-MByte-Flash-BIOS erlaubt es das Booten des Betriebssystems von unterschiedlichen Medien, wie Festplatte, Floppydisk, USB, PC-Card oder über LAN. Das Modul arbeitet im Standard-Temperaturbereich von –25 °C bis +60 °C. Auf Wunsch ist es auch im erweiterten Temperaturbereich von –40 °C bis +70 °C erhältlich.