Panasonic: GPRS-Fernwirktechnik mit Solarstromversorgung

Die GPRS-Fernwirkaußenstationen von Panasonic Electric Works lassen sich jetzt mit Solarstrom versorgen.

Die Geräte erfassen, archivieren und übertragen folglich Zähl- und Messwerte und alarmieren bei Störungen und Grenzwertüberschreitungen überall, wo keine externe Stromversorgung bereitsteht. Niedrigstmöglichen Energieverbrauch vorausgesetzt, erfasst ein System, wenn es Steuerungen der Serien FP0R oder FP-X von Panasonic verwendet, bis zu 16 Melde-/Störeingänge und maximal acht analoge Eingänge. Falls nötig lassen sich bis zu 16 digitale Ausgänge (Relais oder PNP) weiterhin nutzen. Die Daten werden gesammelt und stehen jederzeit sekundengenau in der Zentrale zur Verfügung.

Eine komplette Messanlage besteht ferner aus zwei 1209 mm langen, 537 mm breiten und 50 mm hohen Solar-Panels mit Gel-Akkus und einem Laderegler sowie einem GPRS-Endgerät zur Anbindung der Station. Die Selbstüberwachung (Batteriespannung) informiert den Anlagenbetreiber sofort bei kritischen Betriebszuständen. Die Berechnung von 15-min- oder 1-h-Werten sowie der selbstständige Abgleich der Echtzeituhr sind weitere nützliche Funktionen.

Das System ist so ausgelegt, dass beispielsweise im Winterbetrieb bis zu 14 Tage ohne Laden der Akkus überbrückt werden können. Die Anlage lässt sich von einer Fachkraft leicht und eigenständig in Betrieb nehmen. Ein mitgelieferter, detaillierter Schaltplan zeigt alle Informationen des Schaltkastens, in dem sich die SPS, das Modem und der Laderegler befinden.