Neue Funktionen für die CIP-Netzwerkfamilie

Mit der Veröffentlichung neuer Ausgaben der Spezifikationen für die CIP-Netzwerkfamilie will die ODVA den langfristigen Nutzen für die industrielle Automatisierungsbranche sichern und eine verbesserte Geräte-Interoperabilität erreichen.

Zu der CIP-Netzwerkfamilie zählen EtherNet/IP, DeviceNet, CompoNet, ControlNet und CIP-Safety. Jedes dieser Netzwerke verwendet das gleiche medienunabhängige Common Industrial Protocol (CIP). Durch die Veröffentlichung dieser Spezifikationen können Nutzer nach Geräteanbietern Ausschau halten, die damit beginnen, einige der folgenden Funktionen in ihren Produkten anzubieten:

  • CIP-Safety über DeviceNet oder EtherNet/IP: Die neueste Ausgabe bietet eine Funktion zur Unterstützung von Netzwerkmerkmalen, die oft in Prozess- und SCADA-Anwendungen sowie bei Wireless-Installationen gebraucht werden.
  • Integration serieller Modbus-Geräte in CIP-Netzwerke: Bei der jüngsten Erweiterung wurde ein »serielles Linkobjekt« hinzugefügt, das die von CIP unterstützten Modbus-Übersetzungsdienste abrunden soll.

Insgesamt umfassen die neuen Ausgaben der Spezifikation 18 Verbesserungen, die als Gruppe in der CIP-Networks-Library veröffentlicht werden. Jede dieser Spezifikationen besteht aus einem oder mehreren Bänden in der Bibliothek. Die neuesten Ausgaben sind demnach:

  • EtherNet/IP-Spezifikation – Bände Eins (Ausgabe 3.4), Zwei (Ausgabe 1.5) und Sieben (Ausgabe 1.1)
  • DeviceNet-Spezifikation – Bände Eins (Ausgabe 3.4), Zwei (Ausgabe 1.5) und Sieben (Ausgabe 1.1)
  • ControlNet-Spezifikation – Bände Eins (Ausgabe 3.4), Zwei (Ausgabe 1.1) und Sieben (Ausgabe 1.1)
  • CompoNet-Spezifikation – Bände Eins (Ausgabe 3.4), Zwei (Ausgabe 1.3) und Sieben (Ausgabe 1.1)
  • CIP-Safety-Spezifikation – Band Fünf (Ausgabe 2.1)