National Instruments und ITI kooperieren

National Instruments (NI) und ITI entwickeln gemeinsam die, wie es hieß, erste funktional vollständige Lösung für Entwurf und Test mechatronischer Systeme.

Im Zuge dessen stellen die beiden Unternehmen eine Verbindung zwischen der Systemsimulations-Software SimulationX von ITI und den Echtzeit-Entwicklungsumgebungen LabVIEW und VeriStand von NI her. Über eine Code-Export-Schnittstelle lassen sich dann physikalische SimulationX-Modelle direkt in LabVIEW und VeriStand einbinden, wo sie zur unmittelbaren Weiterverwendung bereitstehen. Dies ermöglicht skalierbare Anwendungen vom Entwurf bis zum Prototypentest. Das Verhalten neuer mechatronischer Systeme und deren Regelung oder Steuerung lässt sich so bereits in der Projektierungsphase untersuchen, so dass Schwachstellen frühzeitig erkennbar sind.

»Eines der Highlights auf der von NI veranstalteten NIWeek 2009 war die Präsentation von VeriStand und die Preview auf die Kopplung mit SimulationX«, betont Chris Washington, Product Manager für Real-Time-Testing bei NI. Die neue Lösung wird laut NI und ITI erstmals alle Phasen einer modernen Systementwicklung durchgängig mit Software, Hardware sowie Support- und Ingenieurdienstleistungen unterstützen - von Konzept, Entwurf, Modellierung und Simulation über Test und Prototyping bis hin zu Serieneinsatz und Wartung.

Um komplexe Systeme modellieren zu können, ist eine Zusammenführung von Komponenten mit unterschiedlichem physikalischem Hintergrund in einem Simulationsmodell unerlässlich. Dabei ist es sinnvoll, Modellierungskonzepte anzuwenden, die in möglichst vielen Applikationen in gleicher Weise nutzbar sind. Mit SimulationX lassen sich mechatronische Systeme entwerfen, modellieren und analysieren. Mehr als 500 Modellelemente und über 300 Beispielmodelle aus elf Modellbibliotheken bilden alle technischen Komponenten und funktionalen Effekte der Mechanik (1D, 2D, 3D), Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Elektronik, Elektromechanik, Thermik, Thermodynamik, Magnetik und Regelungstechnik ab. Schnittstellen zu CAD-, CAE- und CAO-Programmen sowie zur objektorientierten Beschreibungssprache Modelica sind vorhanden.