NAMUR unterstützt Entwicklung von Field-Device-Integration

Basierend auf den Technologien von EDDL, FDT und OPC sowie dem Geräteintegrations-Konzept des Instituts für Informationstechnologie (itm, Technologie und Maschinenbau, Technische Universität München) ist vorhergesehen, mit Unterstützung von NAMUR bis Ende 2008 einen Entwurf der Spezifikation für FDI vorzustellen.

Das EDDL-Cooperation-Team (ECT) und die FDT-Group gaben im April 2007 eine Vereinbarung über die Entwicklung einer einheitlichen Lösung für die Field-Device-Integration (FDI) bekannt.

EDDL und FDT/DTM sind heute zwei grundsätzliche Methoden in der Prozessindustrie zur Integration von Feldgeräten in Leitsysteme. Für sich genommen jedoch erfüllt keiner der beiden Ansätze alle in der NAMUR-Empfehlung NE-105 vorgegebene Benutzer-Anforderungen. Deshalb unterstützt NAMUR das FDI-Projekt, da in diesem Ansatz die Vorteile der FDT/DTM und EDDL-Technologien in einer Lösung vereint werden sollen.

NAMUR geht davon aus, dass FDI folgende Anforderungen erfüllt:

- durchgängige Akzeptanz bei den Herstellern
- Etablierung als Internationaler Standard
- Übereinstimmung mit sämtlichen Teilen von NE-105
- Kompatibilität mit der installierten Basis
- Möglichkeiten der Migration bestehender Technologien