Mobileye verwendet Sonics Interconnect-IPs

Mobileye, Hersteller kamerabasierter Fahrerassistenzsysteme für Autos, setzt auf die Interconnect-IPs von Sonics.

Zunächst wird Mobileye »SonicsMX« verwenden, um die Funktionsblöcke auf dem SoC untereinander zu verbinden, das die Basis für sein Single-Camera-Assistenzsystem der zweiten Generation (EyeQ-2) bildet. »SonicsMX übernimmt die Steuerung der komplexen Datenströme auf dem Chip, und wir konnten uns auf die Entwicklung der Architektur und der Systemintegration konzentrieren, ohne uns um die Interconnect-Aspekte auf dem SoC kümmern zu müssen«, sagt Elchanan Rushinek, Vice President of Engineering von Mobileye Vision Technologies, der in Israel ansässigen R&D-Tochter von Mobileye. Das habe die Entwicklungszeit und die Entwicklungskosten deutlich reduziert.

Erst kürzlich hatte Mobileye bekannt gegeben, dass STMicroelectronics das SoC für sein EyQ1-System fertigen wird und dass beide Firmen an der Entwicklung der nächsten Generation EyeQ-2 arbeiten.

Um Chips zu realisieren, auf denen die Funktionen für adaptive Lenkung, Fahrspurerkennung, Fahrspurwechsel-Assistenz, Kollisionswarnung, Fußgängererkennung und Verkehrszeichenerkennung integriert sind, müssen riesige Datenströme zwischen den Funktionsblöcken auf dem SoC hin- und hergeschoben werden. Speziell für diese Aufgabe hat Sonics die Interconnect-Struktur SonicsMX entwickelt. Zahlreiche SoCs, die in Mobiltelefonen, HDTV-Geräten und in drahtlosen Systemen für Laptops und Heim-Routern arbeiten, sind bereits mit den Interconnect-IPs von Sonics ausgestattet. Jetzt finden diese IPs zum ersten Mal auch im Automotive-Bereich Anwendung.