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Softing: Erster OPC-UA-Publisher/Subscriber-Echtzeit-Stack

Softing hat erstmals einen OPC-UA-Publisher/Subscriber-Echtzeit-Stack als prototypisches Modell implementiert. Das OPC-UA-Publisher/Subscriber-Kommunikationsmodell entspricht den Anforderungen von Industrie 4.0 und IIoT und befindet sich zurzeit bei der OPC Foundation im Spezifizierungsprozess.

Softing bietet eine breite Palette von Entwicklungswerkzeugen und Endkundenprodukten für OPC Classic und OPC UA. Bildquelle: © Softing

Softing bietet eine breite Palette von Entwicklungswerkzeugen und Endkundenprodukten für OPC Classic und OPC UA.

Softing [1]s Modell-Anwendung nutzt ein Standard-Ethernet-Netz für einen deterministischen Datenaustausch und verwendet dabei den kommenden Echtzeit-Ethernet-Standard TSN (Time-Sensitive Networking). Im Detail zeigt die OPC-UA-Publisher/Subscriber-Anwendung die zuverlässige Kommunikation zwischen Steuerungen und die deterministische Kommunikation über eine bestehende TSN-Ethernet-Infrastruktur. Dabei laufen Steuerungsbefehle und Datenverkehr über ein gemeinsames TSN-fähiges Ethernet-Netz, ohne dass der Datenaustausch in Echtzeit gefährdet oder Bandbreite verschwendet wird. Dies kommt den Anforderungen von Industrie 4.0 und IIoT entgegen.

Darüber hinaus bietet Softing eine neue Version seiner »dataFEED-OPC-Suite« mit integriertem OPC-UA-Client-Interface. Die neue Auflage 4.10 stellt OPC-UA-Client-Funktionalität zur Verfügung und ist in verschiedensten OPC-UA-Gateway-Lösungen einsetzbar. Steuerungen mit integriertem OPC-UA-Server, etwa von B&R und Beckhoff, oder der RFID-Reader von Harting lassen sich damit einfach und kostengünstig in bestehende OPC-Classic-Umgebungen integrieren. Laut Andreas Röck, Produktmanager OPC bei Softing, können Anwender so Industrie-4.0-Lösungen schrittweise umsetzen und dabei ihre bestehenden OPC-Classic-Komponenten einbeziehen. Außerdem bietet die »dataFEED-OPC-Suite« jetzt eine Logger-Funktion für OPC-UA-Server. Prozessdaten einer Steuerung mit integriertem OPC-UA-Server lassen sich damit in einer Datei oder einer Datenbank speichern.

Dank der neuen OPC-UA-Client-Funktionalität dient die »dataFEED-OPC-Suite« nicht nur als Gateway zwischen OPC-Classic- und OPC-UA-Anwendungen, sondern fungiert auch als zentrales Gateway zwischen mehreren OPC-UA-Servern und -Clients. Die OPC-UA-Clients müssen sich nur mit einem OPC-UA-Server verbinden bzw. es muss nur ein aggregierter OPC-UA-Adressraum verwaltet werden. Die integrierten Sicherheitsfunktionen wie etwa User Authentication inklusive Zertifikaten und Datenverschlüsselung entsprechen hohen Sicherheitsanforderungen und vervollständigen die Implementierung.

Beide Neuerungen sind auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April am Gemeinschaftsstand der OPC Foundation in Halle 9, Stand A11, zu begutachten. Darüber hinaus bietet Softing für OPC Classic und OPC UA viele weitere Entwicklungswerkzeuge und Endkundenprodukte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Lösungen für die Migration zu Industrie-4.0-Anwendungen und für eine schnelle und sichere Kommunikation im IIoT.