M&M Software: IODD-Interpreter und DTM für IO-Link

Ein Zusammenschluss aus Mitgliedern des IO-Link-Konsortiums hat M&M Software in St. Georgen mit der Entwicklung eines generischen IODD-Interpreters (IO-Link Device Description) und DTMs (Device Type Manager) beauftragt.

Mit dabei sind die Unternehmen Sick, Phoenix Contact, Turck, Bosch Rexroth, Wago, Festo, Pepperl+Fuchs und Heidenhain.

IO-Link ist eine bidirektionale Punkt-zu-Punkt-Verbindung für den »letzten Meter« zwischen dem Sensor oder Aktor und dem E/A-Modul. Beschrieben werden die Sensoren und Aktoren mittels der IODD.

Mit dem IODD-Interpreter-DTM lassen sich M&M Software zufolge fast alle IO-Link-Geräte parametrieren. Dazu wird die IODD zur Laufzeit innerhalb des DTMs interpretiert und in ein Gerätemodell umgesetzt. Der Vorteil dieser Neuentwicklung auf .NET-Basis ist laut dem Unternehmen, dass nicht für jedes Gerät ein eigener DTM entwickelt werden muss, sondern eine universelle Lösung bereitsteht.

Wegen der modularen Architektur ist es auch möglich, den IODD-Interpreter losgelöst vom DTM einzusetzen. Dieses Szenario bietet sich für Unternehmen an, die eine unmittelbare Integration in ihre Software-Umgebung wünschen.

Nach Fertigstellung und Lieferung an die Auftraggeber ist der IODD-Interpreter-DTM als Produkt ab Ende 2009 exklusiv bei M&M Software erhältlich.