LSI Logic puscht seine ZSP-Cores

LSI Logic hat seine ZSP-Familie von lizenzierbaren DSP-Cores um drei neue Cores erweitert: ZSP410, ZSP520 und ZSP560.

»Der ZSP410 stellt gegenüber dem ZSP400 einen gewaltigen Schritt nach vorne dar, wobei die Stärken des ZSP400-Cores beibehalten wurden«, erklärt Edward Pazmino, Multimedia Segment Marketing Manager in der DSP Product Division von LSI Logic. Die bereits bekannten Vorteile seien die modifizierte 16-Bit-Harvard-Architektur, der hochgradig orthogonale Befehlssatz, die 16 programmierbaren Interrupts mit Priorisierung, die vier programmierbaren Power-Level und der JTAG-Support.

Neu beim ZSP410 ist der Befehls-Cache, wodurch sich laut Pazmino die Siliziumfläche effektiver nutzen lässt, außerdem besteht damit eine größere Flexibilität und Steuerung für externe und interne Speicherzugriffe und Konfigurationen. Pazmino: »Dank des Caches kann der Entwickler flexibler auswählen, wie er die Daten und Befehle auf den internen und externen Speicher verteilt, was sich schlussendlich in robusteren SoC- und ASIC-Designs widerspiegelt.«

Carper Technologies, ein Unternehmen, das sich auf Dienste im Bereich Intellectual Property (IP) spezialisiert hat, wurde als Repräsentant für die ZSP-Technologie in Europa beauftragt. Kunden können über Carper Technologies ZSP-Lizenzen für einzelne Projekte oder auch im Buy-out für beliebig viele Projekte erwerben. Es werden nahezu alle Technologien und Halbleiter-Foundries unterstützt.