Lizenz für DART erworben

R. Stahl Schaltgeräte hat von Pepperl+Fuchs die Lizenz für das DART-Verfahren erworben. Das »Dynamic Arc Recognition and Termination«-Verfahren erkennt eine Funkenbildung und unterbricht innerhalb weniger Mikrosekunden die Stromzufuhr.

Bei dem Verfahren wird der Verlauf von Strom und Spannung in der Stromversorgung eines Gerätes kontinuierlich überwacht. Bildet sich ein Funken, so ist dies an einem charakteristischen Verlauf von Strom und Spannung erkennbar, die Stromzufuhr kann dann sofort unterbrochen werden. Bisherige Verfahren für den Aufbau eigensicherer Stromkreise schränken die Leistung zum Betrieb von Geräten in explosionsgefährdeten Bereichen in erheblicher Weise ein.

Beim DART-Verfahren hingegen wird der Funke gelöscht, bevor dieser genügend Energie zur Zündung des explosionsfähigen Gerätes aufgenommen hat. Die bislang aus den Anforderungen der Norm IEC 60079-11 »Geräteschutz durch Eigensicherheit« resultierenden Leistungsgrenzen werden durch das DART-Verfahren deutlich angehoben: Damit können in den Ex-Bereich bis zu 50 W nutzbare Leistung eigensicher eingespeist werden.

Die Lizenzvereinbarung umfasst die Nutzung des patentierten DART-Verfahrens. Nach dem Willen der Beteiligten soll damit auch deren umfassende internationale Verbreitung unterstützt werden. Beide Firmen haben zudem ihr Interesse daran erklärt, die internationale Normung dieses neuen Verfahrens für den Ex-Schutz voranzutreiben.