Leoni setzt Expansion fort

Auch im 1. Quartal 2008 ist Leoni weiter gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Leoni seinen Konzernumsatz um mehr als 31 Prozent auf 770,6 Millionen Euro (Q1/2007: 586,5 Millionen Euro) steigern.

Dies konnte vor allem durch die erstmalige Konsolidierung der neuen Tochtergesellschaft Leoni Wiring Systems (LWS) France, der früheren Bordnetzsparte von Valeo, erreicht werden. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) konnte ebenfalls um 16 Prozent auf 61,2 Millionen Euro verbessert werden (Q1/2007: 52,7 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen lag durch Ergebnis-Belastungen aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisverteilung bei LWS France mit 34,1 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 35,3 Millionen Euro. Der Konzernüberschuss erreichte mit 20,0 Millionen Euro annähernd das Niveau des 1. Quartals 2007 (20,7 Millionen Euro).

Um das Wachstum auch künftig zu ermöglichen, hat Leoni sein Investitionsvolumen vom vergleichbaren Vorjahreszeitraum (15,4 Millionen Euro) mit 31,5 Millionen Euro in etwa verdoppelt. Derzeit beschäftigt Leoni weltweit 52.179 Mitarbeiter (Q1/2007: 34.721 Mitarbeiter). Dieser kräftige Anstieg resultiert zum Großteil aus der Integration von LWS France mit 14.714 Arbeitnehmern. In Deutschland wuchs die Belegschaft um 6 Prozent auf 4130 Personen und im Ausland um 56 Prozent auf 48.049 Personen an.

Für das Gesamtjahr 2008 rechnet Leoni mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung in beiden Unternehmensbereichen (Wire&Cable Solutions und LWS France). Leoni will einen Umsatz von mindestens 3 Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen in Höhe von rund 140 Millionen Euro im Jahr 2008 erreichen. »Ungeachtet der zunehmend vorsichtigen Aussagen der Konjunkturforscher«, so Dr. Klaus Probst, Vorstandschef von Leoni, »sind auf unseren wichtigen Märkten keine Abschwächungs-Tendenzen zu erkennen.«