Leckage-Detektoren für den Gebäudeschutz

Unbemerkt austretende Flüssigkeiten können erheblichen Schaden anrichten. Zur rechtzeitigen Erkennung dienen Leckage-Detektoren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Der Bedarf an Leckage-Detektoren ist steigend.

Unbemerkt austretende Flüssigkeiten können erheblichen Schaden anrichten. Zur rechtzeitigen Erkennung dienen Leckage-Detektoren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Der Bedarf an Leckage-Detektoren ist steigend.

Einige große Anwendungsbereiche seien hier genannt: Überwachung von Reinstraumlaboratorien und Rechenzentren, Wasserschutz in Museen, in Hotels und Verwaltungsgebäuden. In den erwähnten Anwendungsbereichen werden für ein Überwachungsprojekt mehrere hunderte Leckage-Detektoren eingesetzt. Hierbei ist von großem Vorteil, dass sich diese problemlos an die vorhandene Gebäudeauto-mation anschließen lassen.

Anwendungsfelder

Die Installation von Sicherheits- und Überwachungssystemen ist eine Vorbeugungsmaßnahme zum Abwenden von Gefahren, die bekannt sind und beherrscht werden sollen. Eine heimtückische Gefahrenquelle wird oft jedoch erst erkannt, nachdem bereits etwas passiert ist. So wird die Gefahr von Wasserschäden im Gegensatz zur Feuergefahr oft unterschätzt und missachtet. Vernachlässigte Bereiche können hier Doppelböden sein, in denen eine Leckage, ohne dass es zunächst bemerkt wird, entstehen kann. Besonders in solchen aus dem Blickfeld verschwundenen Bereichen ist eine Installation von geeigneten Sensoren angeraten.

Am und im Gebäude belegen Isolationsmaterialien ein immer größeres Bauvolumen.

Bei Durchnässung ist die Isolierung irreparabel. In Altbauten nimmt die Anzahl der Wasserschäden jährlich zu wegen schlechter Wartung. In Neubauten nimmt sie zu wegen vermehrtem Einsatz von risikoreichen Apparaten und Hightech, die auch ihre Schattenseiten hat. Entsprechend der Ausbreitungsmöglichkeit der Flüssigkeit und der örtlichen Gegebenheiten sind zur rechtzeitigen Erkennung der Gefahr Punktsensoren, Liniensensoren oder Flächensensoren zu empfehlen.

Ihre mechanische Ausführungsform ist an unterschiedliche Installationsmöglichkeiten angepasst. So gibt es Sensoren zum Installieren auf dem Boden oder an der Wand und welche zum Abhängen von oben. Zum Erkennen einer Leckage, die beispielsweise aus einem Raum in einen anderen vor Wassereinwirkung zu schützenden Raum hinüber fließen kann, gibt es dünne Sensorplatinen zur Anbringung unter dem Teppichboden im Bereich der Türschwelle.

Maßgeschneiderte konduktive (für Wasser) und kapazitive (für Öl und Wasser) Leckage-Detektoren zur Anbindung an moderne Übertragungstechnik machen es möglich, die Reserven eines Gebäude-Automatisierungssystems sinnvoll zu nutzen und das System um eine wichtige Überwachungsfunktion zu erweitern.

Die Handhabung der Sensoren ist einfach: durch Anschluss an eine standardisierte binäre Schnittstelle und durch leichte systemunabhängige Überprüfbarkeit der Funktion mit Hilfe eines Multimeters. Zur Versorgung dient eine Spannungsquelle mit Schutzkleinspannung SELV oder PELV, die oftmals im System bereits  zur Verfügung steht. Die Stromaufnahme eines Detektors liegt im Bereich von wenigen Milliampere. Mit diesem Konzept lassen sich auch weitere Überwachungsaufgaben wie etwa die Überwachung eines Schachts auf Überflutung oder die Regelung einer Kühldecke bei Betauung realisieren.