Kuka: Kunde insolvent - Gewinn sinkt

Der Augsburger Industrieroboter-Hersteller Kuka hat im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang verbucht.

Das Betriebsergebnis (EBIT, Earnings before Interest and Tax) sank von 70,4 auf 52 Mio. Euro, während der Umsatz von 1,286 auf 1,266 Mrd. Euro und der Auftragseingang von 1,344 auf 1,28 Mrd. Euro zurückging. Der Auftragsbestand erreichte am 31. Dezember 542,3 Mio. Euro, was, wie es hieß, Kukas Beschäftigung im laufenden Jahr rechnerisch für fünf Monate sichert.

Als Grund für den Gewinnrückgang nannte Kuka die Stornierung der Lieferung zweier Produktionslinien für Getriebe an Getrag USA. Das Unternehmen habe im November ein Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 des US Bankruptcy Code beantragt und bisher keine Zahlungen an Kuka geleistet. Der Einfluss auf das EBIT betrage 20,8 Mio. Euro und sei vollständig im vierten Quartal 2008 verbucht worden. Ohne diese Einmalbelastung hätte Kukas Betriebsergebnis im Gesamtjahr 72,8 Mio. Euro erreicht.