Künftig auch AMA-Zentren auf Messen in Russland?

Der AMA Fachverband für Sensorik unterstützt seine Mitgliedsfirmen verstärkt bei der Erschließung neuer Exportmärkte.

Den Anfang machte das AMA-Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der Messe »Sensor China« im Juni 2005: Es war das erste AMA-Zentrum auf einer Messe in den Boomstaaten Asiens. Immerhin 18 Mitgliedsfirmen waren als Aussteller beteiligt.

Jetzt ist Russland an der Reihe: Bereits im Herbst führten der AMA Fachverband und die Nürnberg Global Fairs als Partner erste Gespräche über ein AMA-Zentrum auf einer russischen Automatisierungsmesse. »Zwar ist es nicht ganz einfach, unter den zwei bis drei diesbezüglichen Messen in Moskau die für unsere Mitglieder wichtigste herauszufiltern, doch wir streben an, den Unternehmen noch für den Herbst ein Angebot machen zu können«, erläuterte Prof. Dr. Florian Solzbacher, Vorsitzender des AMA-Vorstands.

Dass die überwiegend kleinen und mittelgroßen deutschen Sensorikhersteller kompetente Exportförderung gerade im Blick auf die neuen Wachstumsmärkte gut gebrauchen können, dessen sind sich Solzbacher und die anderen Verbandsvorstände bewusst. Vor allem in kleineren Unternehmen scheitere so manche Maßnahme schon an Sprachbarrieren und den großen Entfernungen: Hier wolle der Verband mit seinen AMA-Zentren und anderen Aktionen ansetzen.