IMS Research: Markt für Niedrigspannungsantriebe wächst

Der weltweite Markt für AC- und DC-Niedrigspannungsantriebe wird auch in der globalen Rezessionsphase wachsen. Dies prognostiziert die US-Marktforschungsgesellschaft IMS Research.

Nachdem der Markt laut IMS Research 2007 gegenüber dem Vorjahr um 19,7 Prozent zugenommen hatte, zeigte er im Folgejahr ebenfalls eine steigende Tendenz und soll sich auch 2009 um immerhin 3,7 Prozent vergrößern. »Hohe Energiepreise und die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz werden die Umsätze mit Niedrigspannungsantrieben auch in Zukunft steigern, und zwar im Schnitt um jährlich 10,4 Prozent auf schätzungsweise 13,6 Milliarden US-Dollar 2012«, erläutert Jenalea Howell, Market Research Analyst bei IMS Research.

Getrieben durch die Expansion der Wirtschaft in China und Indien, verzeichnete 2007 der asiatisch-pazifische Markt, der zweitgrößte nach EMEA (Europe, Middle East and Africa), das größte Plus. Er belief sich 2007 auf knapp 2,4 Milliarden US-Dollar und wird sich IMS Research zufolge auch in den kommenden fünf Jahren am schnellsten vergrößern. Die weltweit schwierige Wirtschaftslage werde jedoch das Wachstum in allen Regionen bremsen, am stärksten in Japan sowie in Nord- und Südamerika. Von den diversen staatlichen Konjunkturprogrammen erwartet IMS Research eine Entschärfung des Abschwungs.

Das erwartete Plus in den Branchen Gebrauchsgüter, Nahrungsmittel, Chemie und Erdöl sowie erneuerbare Energien wird nach IMS Research das Minus in den Branchen Metallverarbeitung, Textil, Bergbau und HVAC (Heating, Ventilation, Air-Conditioning) ausgleichen. »Das Wachstum in für den Antriebsmarkt wichtigen Branchen sowie staatliche Konjunkturpakete eröffnen den Herstellern von Niedrigspannungsantrieben die Chance, mit steigenden Umsätzen durch die Rezession zu kommen«, betont Howell.