Iconics: Kooperation mit Kepware / Lemvigh-Müller neuer Vertriebspartner in Dänemark

Gemeinsam mit dem amerikanischen OPC-UA-Spezialisten Kepware arbeitet Iconics derzeit an der nach eigenen Angaben weltweit ersten End-to-End-OPC-UA-Lösung. Außerdem hat Iconics mit Lemvigh-Müller einen neuen Vertriebspartner in Dänemark.

Der Iconics-OPC-UA-KEP-Server verbindet die HMI/SCADA-Lösungen, wie Genesis32 und Genesis64, mit den zahlreichen Steuerungen, Geräten und Systemen, die der Kepware-OPC-Server unterstützt. So wird die Liste der verfügbaren OPC-UA-Server um eine weitere Lösung ergänzt. Auf der Iconics-Webseite sind alle Anbieter aufgeführt, deren OPC-Server kompatibel zum Iconics-OPC-Server, dem Iconics-OPC-UA-KEP-Server sowie den Microsoft-Windows-CE-OPC-Servern sind.

OPC ist eine standardisierte Software-Schnittstelle zur herstellerunabhängigen Kommunikation. Alle in der Applikation anfallenden Daten werden von einem OPC-Server gesammelt und für die angeschlossenen OPC-Clients (z.B. HMI/SCADA-Systeme) bereitgestellt.

Zur Vereinfachung der Datenübertragung sind die verschiedenen OPC-Spezifikationen wie DA, A/E oder HDA nun in die Plattform- und DCOM-unabhängige OPC-UA-Spezifikation (Unified Architecture) überführt worden. Dies vereinfacht die Suche der Anwender nach einer für ihre Applikation geeigneten Lösung. Die Kepware-Produkte werden in Deutschland von ifak system vertrieben.

Außerdem hat Iconics Ende 2008 mit Lemvigh-Müller einen Partnerschafts-Vertrag geschlossen. Das Unternehmen vertreibt demnach exklusiv die Iconics-Produkte in Dänemark. Lemvigh-Müller beschäftigt mehr als 1900 Mitarbeiter, die 2007 einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro erwirtschaftet haben.