Grenzebach hält nun 19 Prozent an Kuka

Der schwäbische Maschinenbauer Grenzebach hat seinen Aktienanteil an Kuka auf 19 Prozent erhöht und plant, schon jetzt die Anteile am Roboterhersteller in naher Zukunft auf 25,1 Prozent aufzustocken. Eine Übernahme bleibt Kuka aber erspart.

Erst im Dezember 2008 hat Grenzebach seine Aktienanteile von 5,43 Prozent auf über 10 Prozent erhöht. Nun stockte Grenzebach seine Anteile um weitere 9 Prozent auf - unter Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Außerdem will der Maschinenbauer weitere Anteile erwerben, um sein angestrebtes Ziel von 25,1 Prozent zu erreichen. Dadurch verspricht sich Grenzebach, mehr Einfluss auf den Roboterspezialisten Kuka ausüben zu können.

Der Erwerb eines Anteils von über 30 Prozent plant Grenzebach jedoch nicht. Denn ab diesem Prozentsatz würde ein Pflichtangebot an alle Aktionäre fällig. Den Kaufpreis für die bisher erworbenen Anteile finanzierte der Maschinenbauer überwiegend aus Eigenmitteln.