FDT-Spezifikation für SERCOS III

Die Nutzerorganisationen der beiden offenen Standards SERCOS III und FDT haben nun eine Kooperation vereinbart. Die Zielsetzung: gemeinsam eine Ergänzung der FDT-Spezifikation für SERCOS III zu erarbeiten.

»Die Kooperation der FDT-Group mit SERCOS bietet Anwendern die größtmögliche Wahlfreiheit und Transparenz«, ist sich Flavio Tolfo, Geschäftsführer der FDT-Group, sicher. Die Kombination dieser beiden offenen Standards verkürze die Inbetriebnahmezeiten und erhöhe die Investitionssicherheit. Gleichzeitig erweitert die Kooperationsvereinbarung das Einsatzspektrum von SERCOS III über die Antriebskommunikation hinaus. »Die FDT/DTM-Spezifikation ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg von SERCOS III zum universellen Echtzeit-Netzwerk für beliebige Automatisierungsanwendungen«, so Peter Lutz, Geschäftsführer SERCOS International e.V. Peter Lutz erwartet, dass bis April das Konzept steht und dann noch bis Ende 2009 das Release erfolgt.

Die FDT-Technologie vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Feldgeräten und Software-Engineering-Werkzeugen. Sie besteht aus dem FDT-Tool, das bereits Erweiterungen für verschiedene Feldbussysteme unterstützt. Über standardisierte DTM-Gerätetreiber stellt sie mit einer grafischen Benutzeroberfläche Spezialwerkzeuge für die detaillierte Analyse der Geräte zur Verfügung. Mit der Erweiterung der FDT-Spezifikation um SERCOS III können SERCOS-III-Geräte mit Hilfe der DTM-Gerätetreiber konfiguriert werden. Die DTM-Gerätetreiber ermöglichen die vollständige Gerätekonfiguration und -diagnose über grafische Bedienerdialoge. Die DTM-Applikation bietet ein einheitliches Bedienfenster für die Inbetriebnahme, Parametrierung und Diagnose der Feldgeräte. Das reduziert die Komplexität in der Anwendung und erhöht die Transparenz für Bediener und Servicetechniker.