Erfolgreiches Geschäftsjahr 2006/07 für Carl Zeiss

Carl Zeiss kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006/07 zurückblicken und beteiligt seine Mitarbeiter am Erfolg. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum in den ersten vier Monaten ist auch der Start in das neue Geschäftsjahr positiv verlaufen.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2006/07 stieg um 7 Prozent auf 2,604 Milliarden Euro. Im vorangegangenen Geschäftsjahr lag dieser noch bei 2,433 Milliarden Euro. Vor allem organisches Wachstum hat zu der Steigerung geführt. Wechselkurseffekte haben das Umsatzwachstum leicht gemindert, da das Umsatzplus währungsbereinigt bei 9 Prozent läge. Rund 83 Prozent des Umsatzes erzielte Carl Zeiss außerhalb Deutschlands. Carl Zeiss ist unter Berücksichtigung von Währungseffekten insbesondere in Europa und Asien gewachsen.

Carl Zeiss erwirtschaftete ein EBIT von 394 Millionen Euro, was 26 Prozent mehr als im Vorjahr (313 Millionen) entspricht. Die EBIT-Marge ist auf 15 Prozent (Vorjahr: 13 Prozent) gestiegen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag bei 375 Millionen Euro (Vorjahr: 256 Millionen).

»Das ist eine Bestätigung unserer Ausrichtung auf eine nachhaltige und wertorientierte Unternehmensentwicklung«, betonte Finanzvorstand Dr. Michael Kaschke. Einen neuen Bestwert erreichte auch der Jahresüberschuss mit 233 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr (167 Millionen).

Carl Zeiss hat die Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens beteiligt und insgesamt rund 17 Millionen Euro Erfolgsprämie ausgeschüttet: Neben einer Sonderzahlung haben die Mitarbeiter auch Genussscheine erhalten. Am Bilanzstichtag arbeiteten weltweit 12.257 Mitarbeiter (Vorjahr: 11.249) für Carl Zeiss, davon 7.965 in Deutschland (Vorjahr: 7.843). Zudem beschäftigte die Carl Zeiss Gruppe zum Bilanzstichtag 417 Auszubildende.

Ins Geschäftsjahr 2007/08 ist Carl Zeiss mit vollen Auftragsbüchern gestartet. In den ersten vier Monaten verbuchte das Unternehmen ein Plus von zwölf Prozent (währungsbereinigt sogar 15 Prozent) bei den Umsatzerlösen. Auch der Auftragseingang ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.