Endress+Hauser baut Kompetenzzentrum für Siliziumsensoren

Endress+Hauser baut im Techno-Park von Stahnsdorf ein neues Sensorwerk. Gestern wurde der symbolische erste Spatenstich für das 8,5 Millionen Euro Projekt gesetzt.

Bis Ende 2009 soll auf mehr als 3.000 Quadratmetern moderne Produktions-, Büro- und Laborflächen entstehen. Im neuen Kompetenzzentrum will Endress+Hauser vor allem die Forschung und Entwicklung von Silizium-Drucksensoren ausbauen.

Bereits in der bisherigen Betriebsstätte des Unternehmens in Teltow werden Siliziumsensoren und Sensorbaugruppen für Druckmessgeräte produziert. Im Stammwerk Maulburg werden die Bauteile in Druckmessgeräte eingesetzt.
 
»Bereits vor vielen Jahren haben wir Teile aus dem Unternehmen VEB Geräte- und Reglerwerke »Wilhelm Pieck« gekauft. Am Standort Maulburg profitieren wir von der Erfahrung, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Brandenburg auf dem Gebiet der Siliziumsensorik mitbringen«, so Matthias Altendorf, Geschäftsführer von Endress+Hauser. In Stahnsdorf fand Endress+Hauser ideale Bedingungen für einen Neubau vor. Die guten Verbindungen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen helfen bei der weiteren Entwicklung des Standorts zu einem Kompetenzcenter. Alle 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von Teltow in das neue Gebäude umziehen.

Um die Entwicklungsabteilung aufzustocken, hat Endress+Hauser bereits zusätzliche Ingenieure eingestellt. Das Wachstum solle weitere Neueinstellungen nach sich ziehen, so die Prognose des Betriebsstättenleiters.

Die Baumaßnahmen im Techno-Park beginnen im April 2008. »Bei einem guten Voranschreiten der Arbeiten soll der Neubau im ersten Quartal 2009 fertig sein. Bis zum Herbst 2009 möchten wir dann mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am neuen Standort tätig sein«, ist Dieter Stolze, Betriebsstättenleiter bei Endress+Hauser, zuversichtlich.