Diehl Controls EEBus-Gateway öffnet Smart Home dem Energiemanagement

Diehl Controls hat sein EEBus-Gateway vorgestellt, das als zentrale Steuereinheit die Konnektivität smarter Haushaltsgeräte sicherstellt und die Smart Homes mit Energieversorgern vernetzt.

Das Taschenbuch-kleine Gateway wird nicht selbst von Diehl Controls vertrieben, sondern über Partner der Elektronik- und Energieindustrie. Hersteller Weißer Ware können das Gateway in Sachen Design und technischer Anpassungen auf Kundenanforderungen abstimmen. Die gesammelten Daten können an proprietäre Hardware oder in die Cloud übertragen werden. Diehl hat erst kürzlich eine Cloud-Partnerschaft mit IBM geschlossen und kann auf die Cloud-Ressourcen des IT-Anbieters zugreifen.

»Auf Basis des EEBus-Standards steuert unser Gateway - die Zentraleinheit - das dezentrale Energiemanagement, das Privathaushalte mit externen Energieversorgern und Herstellern von elektronischen Hausgeräten vernetzt«, sagt Robert Tippmann von Diehl Controls. »Wir öffnen mit unserer Lösung die Pforte in eine Welt, in der sich Angebot und Nachfrage im Energiemarkt automatisch regeln lassen und dank dem Internet der Dinge Gefrierschränke mit der Solaranlage kommunizieren können.«

Diehl hat zur Integration des EEBus-Standards in das Gateway mit der KEO GmbH, einem Unternehmen der Kellendonk Gruppe. Peter Kellendonk, Geschäftsführer der KEO GmbH, sagt: »Mit der Diehl Zentraleinheit verfügt die Elektronikindustrie über ein EEBus-Gateway, das unterschiedliche Akteure einheitlich für ein dezentrales Energiemanagement verknüpft – deutschlandweit und bald auch international«. Kellendonk weiter: »Der von uns implementierte EEBus Standard bildet eine verbindende Sprache, die das bisherige babylonische Sprachwirrwarr der spezifischen Sektoren  und Technologien hinter sich lässtund dadurch Zugriff auf Millionen Geräte ermöglicht. Die Tatsache, dass z.B. Services unabhängig von der Gerätetechnologie und sektorspezifischen Bussystemen agieren können, schafft die Gewissheit mit den eigenen Produkten auch in Zukunft kompatibel zum Markt zu sein.«