RFID Der intelligente Werkzeugschrank

Eine probate Möglichkeit, Stockungen im Produktionsablauf zu vermeiden, ist der Einsatz von RFID in der Produktion – beispielsweise, um die Verfügbarkeit von Werkzeugen zu steigern.

Eine wesentliche Ursache für ungeplante Verzögerungen in der Luft- und Raumfahrtindustrie ist ineffizientes Werkzeugmanagement – sowohl in der Fertigung als auch bei der Flugzeugwartung. Von den hohen Folgekosten einmal abgesehen, geht es hierbei auch um Compliance mit branchenspezifischen Sicherheitsbestimmungen. Von Flugzeugbauern werden regelmäßige Kontrollen des Werkzeugbestands verlangt, um beispielsweise zu verhindern, dass ein Mechaniker versehentlich sein Werkzeug in einer gewarteten Maschine liegen lässt.

Vor diesem Hintergrund hat der ­französische Anbieter industrieller Tracking- und Sicherheitslösungen Nexess RFID-Lösungen, die sich in anderem Anwendungskontext bereits bewährt haben, zu einer durchgängigen Werkzeugmanagement-Plattform zusammengefügt. Das System namens 'NexCap Tool Tracking Solution' ­besteht im Wesentlichen aus drei ­Komponenten:

  • einem Smart Counter mit integrierter Waage, um die Rückgabe von Werkzeug automatisch zu verbuchen und zugleich seine Vollständigkeit zu überprüfen,
  • einem intelligenten Werkzeugschrank namens 'Smart Cabinet', der ohne menschlichen Eingriff permanent eine Inventur des eigenen Bestands durchführt
  • und einer mobilen PDA-Lösung zur Suche und Identifikation von verlegten Werkzeugen.