Danfoss mit leichten Rückschlägen im 1. Quartal 2008

Das operative Ergebnis vor Aufwendungen und Erträgen von Danfoss im 1. Quartal 2008 fiel gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent von 53,64 auf rund 36,88 Millionen Euro, das EBIT sogar um knapp 35 Prozent von 55,92 auf rund 36,48 Millionen Euro. Allerdings fiel der Vorjahresgewinn durch den Verkauf von Damcos außerordentlich gut aus.

Der Umsatz von Danfoss im 1. Quartal 2008 belief sich auf rund 724 Millionen Euro. Um Währungseinflüsse und Zu- und Verkäufe bereinigt, entspricht dies einer Steigerung um 2 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Das Quartalsergebnis in 2008 betrug 16,76 Millionen Euro gegenüber noch rund 57,39 Millionen Euro im 1. Quartal 2007.

Unter Berücksichtigung der überdurchschnittlichen Vergleichszahlen des 1. Quartals 2007 wird das Ergebnis als zufrieden stellend angesehen, obwohl es nicht ganz den Erwartungen von Danfoss entspricht. »Im 1. Quartal wirkte sich der schwache amerikanische Immobilienmarkt auf den Umsatz von Danfoss und mehrere unserer Hauptmärkte aus. Gleichzeitig setzen die anhaltend hohen Rohstoffpreise unseren Ertrag unter Druck. Wir mussten uns mit einem Umsatz zufrieden geben, der in Europa und den USA geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegt, während China und Russland weiter starke Wachstumsraten aufweisen«, so Jørgen Clausen, Vorstandsvorsitzender und CEO von Danfoss.

Nichtsdestotrotz hält Danfoss an seinen Umsatz- und Gewinnerwartungen für das Jahr 2008 fest. Der prognostizierte Umsatz liegt zwischen 315 und 329 Millionen Euro. Dies entspräche einer Steigerung gegenüber dem Bilanzjahr 2007 von 6 bis 10 Prozent. »Aus unserer Sicht haben wir den Wachstums-Tiefpunkt erreicht, das Blatt wird sich im Laufe des 2. Halbjahres wieder wenden. Wir halten deshalb an unseren Erwartungen für das Jahr 2008 fest«, so Clausen weiter.