Carl Zeiss: starke Halbjahreszahlen, Mehrheit an Anaspec erworben

Carl Zeiss erreichte im ersten Halbjahr 2008 einen Umsatz von 1,451 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem ersten Vorjahreshalbjahr entspricht. Die südafrikanische Tochtergesellschaft Carl Zeiss (Pty) Ltd. hat außerdem die Mehrheit am Service-Spezialisten Anaspec erworben.

Das Umsatz-Wachstum, bereinigt um Wechselkurs-Einflüsse, betrug sogar 14 Prozent. Im ersten Halbjahr 2007 betrug der Umsatz noch 1,303 Milliarden Euro. Insbesondere in Europa und Asien konnte Carl Zeiss beim Umsatz zulegen. Der Auslandsanteil am Geschäft belief sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 auf 85 Prozent.

Das EBIT stieg um 28 Prozent (währungsbereinigt sogar um 32 Prozent) auf 242 Millionen Euro (1 Hj. 2007: 189 Millionen Euro). »Unsere Halbjahreszahlen zeigen, dass wir auch 2007/08 auf einem guten Weg sind. Wir haben uns im internationalen Geschäft weiter behauptet und – trotz des starken Euros – auch im Ausland Umsatzzuwächse verbuchen können«, so Dr. Dieter Kurz, Vorstandsvorsitzender von Carl Zeiss.

Zum Stichtag (31. März 2008) beschäftigte Carl Zeiss weltweit 12.844 Menschen, davon 8392 an den deutschen Standorten. Damit ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 (11.586 Mitarbeiter) um 11 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2008 hat Carl Zeiss über 360 neue Arbeitsplätze geschaffen, über die Hälfte davon in Deutschland. Doch das Unternehmen sucht derzeit noch weitere 100 neue Mitarbeiter.