Bildverarbeitungstechnik-Messe »Vision« wächst weiterhin

Obwohl die Bildverarbeitungstechnik-Messe »Vision« im letzten Jahr besonders stark gewachsen ist, rechnet die Landesmesse Stuttgart GmbH als Veranstalterin auch in diesem Jahr wieder mit einem deutlichen Anstieg der Aussteller- und Besucherzahlen.

»Die erfolgreiche Premiere auf dem neuen Messegelände am Stuttgarter Flughafen im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die 'Vision' ihren Status als weltweit bedeutendster Branchentreff, Marktplatz und Impulsgeber für die Bildverarbeitungstechnik-Industrie weiter gefestigt und ausgebaut hat«, erläuterte Thomas Walter, Bereichsleiter Industrie & Technologie bei der Landesmesse Stuttgart GmbH.

Die nackten Zahlen geben ihm Recht: Im Jahr 2007 durchschritten 6142 Besucher, davon 29 Prozent aus dem Ausland, die Drehkreuze zu den neuen Messehallen, nachdem im Jahr zuvor 5293 Interessenten die Hallen am Stuttgarter Killesberg betreten hatten.

Bei den Ausstellerzahlen zeigt sich ein ähnliches Bild: Nach 216 Ausstellern im Jahr 2006 waren ein Jahr später immerhin 282 Unternehmen und Institute vertreten. Und in diesem Jahr soll das Wachstum weitergehen, wenn auch etwas verhaltener: »Wir erwarten rund 290 Aussteller aus etwa 30 Ländern, wobei der Auslandsanteil wie im Vorjahr bei zirka 40 Prozent liegen wird«, führte Walter aus. »Die meisten ausländischen Aussteller dürften aus den USA anreisen, gefolgt von Großbritannien, Kanada und Japan. Zudem rechnen wir mit rund 6300 Besuchern, von denen etwa 30 Prozent aus dem Ausland kommen werden.« Reserviert seien die Messehallen 4 und 6 mit insgesamt 21.000 qm Brutto-Ausstellungsfläche, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 6000 qm bedeute.


Auf der »Vision« sind nicht nur Bildverarbeitungs-Komponenten zu sehen, sondern auch komplette Bildverarbeitungs-Systeme: »Die Verteilung der Komponenten- zu den Systemherstellern liegt bei 60 zu 40 Prozent«, teilte Walter mit. »Die 'Vision' erhebt den Anspruch, für jedes Fertigungsproblem eine Lösung zu haben, egal ob es um Farbbilderkennung, Identifikationsaufgaben, die Vollständigkeitskontrolle von Teilen, die Oberflächenkontrolle von Bandmaterial, Identifikationsaufgaben oder Sicherheitschecks geht.« Neben kompletten Bildverarbeitungs- und Identifikationssystemen seien Kameras, Vision-Sensoren, Framegrabber, Optiken, Beleuchtungen, Softwaretools, Prozessoren und auch Dienstleistungen zu begutachten.


Neben den Vision-Sensoren, die immer stärker in den Markt für industrielle Bildverarbeitungstechnik vordringen, wird der Entwicklungsschub bei den Multicore-Prozessoren für PC-Systeme auf der »Vision 2008« im Mittelpunkt stehen: »Die Mehrkerntechnik ermöglicht es dem Anwender von Bildverarbeitungs-Software, seine Auswertealgorithmen zu beschleunigen und damit auch höhere Taktraten etwa in der Qualitätskontrolle der Fertigungsprozesse zu verwirklichen«, legte Walter dar.


Die »Vision 2008« findet vom 4. bis zum 6. November jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.