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Pleora/Framos: Verbindungen zu USB 3.0 und via WLAN

Pleora, Anbieter von Schnittstellentechnik für die industrielle Bildverarbeitung, macht derzeit mit Verbindungslösungen zu USB 3.0 und über WLAN auf sich aufmerksam. Mit ihrer Hilfe lassen sich beispielsweise Bilddaten von CameraLink-Kameras über USB 3.0 übertragen.

Das »Transcoder Gateway« von Pleora überträgt Bilddaten von bis zu vier GigE-Vision- oder USB3-Vision-Kameras an jedes Endgerät. Bildquelle: © Framos

Das »Transcoder Gateway« von Pleora überträgt Bilddaten von bis zu vier GigE-Vision- oder USB3-Vision-Kameras an jedes Endgerät.

Bereits bei ausgewählten Kunden im Test (offiziell verfügbar ab Herbst 2015) ist das »Transcoder Gateway«, das Bilddaten von bis zu vier GigE-Vision- oder USB3-Vision-Kameras an jedes Endgerät, inklusive Embedded-PCs, Tablets und Smartphones, überträgt. Die von der Plug-In-Appliance automatisch in das H.264-Videokompressions-Format umgewandelten Bilddaten werden mit Hilfe von RTSP (Real-Time Streaming Protocol) drahtlos oder per Kabel übermittelt. Mit Zeitstempel versehene Bilddaten von Kameras können über das Gateway in einem USB-Stick oder einer per USB angeschlossenen Festplatte gespeichert und zugleich als HDMI-Video an hochauflösende Displays ausgegeben werden. Fest sitzende Stecker sorgen für stabile Verbindungen. Anwender können einerseits die unkomprimierten Videodaten mit geringer Latenz zur Verarbeitung und Analyse nutzen und andererseits via »Transcoder Gateway« gleichzeitig den Bilddatenstrom an Nutzer mit weniger strengen Anforderungen verteilen. Das macht zusätzliche Kameras, die nur der Überwachung dienen, überflüssig und ermöglicht somit einen einfacheren Systemaufbau und geringere Kosten für Komponenten, Installation und Wartung.

Der externe Framegrabber »iPORT CL-U3« (Base und Medium) stattet CameraLink-Kameras mit den Plug-and-Play-Funktionen von USB3 Vision aus und macht sie damit flexibler. Er wandelt Bilder aus CameraLink-Kameras in USB3-Vision-kompatible Video-Streams um. Anschließend überträgt er das unkomprimierte Video über USB 3.0 direkt und mit geringer und gleichmäßiger Verzögerung an Computerports oder Displays. Die neue und verbesserte Version »CL-U3-IND« (Base und Medium) bietet einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis +60 °C und eignet sich damit für Labore und mobile Anwendungen im Freien.

Ab Juli 2015 wird auch das Nachfolgemodell des externen Framegrabbers PT1000-CL4, der »iPORT CL-GigE«, erhältlich sein und mit den gleichen Abmessungen wie der »iPORT CL-U3« die Integration von CameraLink-Kameras in GigE-Vision-Bildverarbeitungslösungen ermöglichen.

Mit dem externen Framegrabber »iPORT HDSDI-U3« lassen sich HD-SDI-Kameras, -Videoprozessoren und -Systeme ebenfalls USB-3.0-fähig machen. Für Anwendungen wie Medizin und Industrie ausgelegt, bietet der »iPORT HDSDI-U3« hohe Bandbreiten sowie - in der industrietauglichen Version - einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis 65 °C, drei TTL-Eingänge, einen TTL-Ausgang und eine RS-485-Schnittstelle. Er ermöglicht somit Echtzeitübertragung etwa von endoskopischen Videodaten mit hoher Bildstabilität.

Erhältlich sind die Geräte beim Value-Added-Bildverarbeitungstechnik-Distributor Framos [1] in Taufkirchen bei München.