Bildverarbeitung: Mit zwei sieht man besser

Rechtzeitig zur Vision2007 konnte Vision den Prototypen einer flexiblen Stereokamera, die als OEM-Platine mit einer Grundfläche von 60 x 100 mm konzipiert ist, fertig stellen.

Beide Bildaufnahme-Köpfe der Stereokamera sind mit CCD-Sensoren von Sony mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln ausgestattet. Sie lassen sich mit Flex-Kabeln in jedem beliebigen Abstand und Neigung montieren. Stereoaufnahmen sind unabhängig von der Belichtungszeit extern oder intern triggerbar.

Die Sensor-Kamera basiert auf dem Design der VC-Smart-Kameraserie und bewältigt sämtliche Bildverarbeitungs-Aufgaben eigenständig. Dank des integrierten TMS320C64xx-Prozessors von Texas-Instruments erreicht sie eine Taktrate von 900 MHz. Als Arbeits- und Programmspeicher dienen 64-MByte-DDR-RAM und 4-MByte-Flash-EPROM.

Mit einer Ethernet-Schnittstelle, zwei digitalen Ein- und vier Ausgängen sowie einer parallelen Schnittstelle mit LVTTL-Spannungspegel lässt sich die Stereokamera problemlos in vorhandene Automatisierungs-Umgebungen einbinden. Sie wird mit dem firmeneigenen Echtzeit-Betriebssystem VCRT, das Taskwechsel mit einer maximalen Verzögerung von 1 ms bearbeitet, betrieben.

Wie alle VC-Kameras lässt sich das neue Modell frei in C und C++ programmieren. Diese Funktion wird mit der Programmbibliothek VCLIB und weiteren Spezialbibliotheken zusätzlich erleichtert.