Aus der Ferne überwacht

Bei USV-Anlagen sind die konstante Überwachung und der sofortige Eingriff im Alarmfall unverzichtbar. Doch in vielen Firmen kann der IT-Support diese Rundum-Kontrolle nicht leisten: Flexible Service-Angebote der USV-Hersteller sind gefragt.

Bei USV-Anlagen sind die konstante Überwachung und der sofortige Eingriff im Alarmfall unverzichtbar. Doch in vielen Firmen kann der IT-Support diese Rundum-Kontrolle nicht leisten: Flexible Service-Angebote der USV-Hersteller sind gefragt.

Je abhängiger eine Firma von ihren elektronischen Anlagen ist, desto mehr steht bei einem Stromausfall auf dem Spiel. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) trägt somit hohe Verantwortung für die Verfügbarkeit des Gesamtsystems. Zwangsläufig gehört ihre konstante Überwachung schon in kleinen Firmen zu den Pflichtaufgaben des Administrators. USVHersteller bauen hierzu Kommunikationsschnittstellen in ihre Systeme ein – bei kleineren Anlagen USB-, in großen Systemen Ethernet-Schnittstellen. Zusammen mit der entsprechenden Software ermöglichen diese Schnittstellen das kontrollierte Herunterfahren angeschlossener Server, gleichzeitig dienen sie der permanenten Überwachung.

Je nach Software-Anbieter können zahlreiche Parameter abgefragt und beim Überschreiten bestimmter Schwellwert-Schranken Alarme ausgelöst werden. Die USV-Software von Newave beispielsweise kann bis zu 150 Daten abfragen und aufzeichnen – von den Eckdaten der Ein- und Ausgangsspannung über die Spannung an den einzelnen Akkumulatoren bis zu Umgebungswerten wie Feuchtigkeit und Temperatur (in Verbindung mit Sensoren).

War früher die Liste der unterstützten Betriebssysteme der maßgebliche Auswahlfaktor für eine USV-Software, hat sich die Situation heute entspannt. Bei kleinen und kleinsten USVs setzen Anwender Windows als wichtigste Plattform voraus, Unterstützung für die gebräuchlichen Linux-Varianten ist ebenfalls üblich. Bei größeren Anlagen steht ein Netzwerk-Interface zur Verfügung, das über einen Web-Browser oder per SNMP-Befehl abgefragt wird. Hier ist es problemlos möglich, selbst eine große Anzahl von Servern herunterzufahren, auch wenn sie keine physikalische Verbindung mit der USV haben. Ermöglicht wird dies über Agents, die auf den entfernt aufgestellten Servern installiert werden und über das Netzwerk mit der USV kommunizieren.