AT&S: Neuanfang für das Werk Fohnsdorf

AT&S hatte im März 2005 angekündigt, das Werk Fohnsdorf in das Werk Leoben-Hinterberg zu integrieren. Nun ist die Übersiedlung abgeschlossen und das Werk in Leoben-Hinterberg neu organisiert.

Die Produktion von Leiterplatten für Mobiltelefone wird fortan unter dem Namen HDI-Operations laufen. Die ehemalige Fohnsdorfer Produktion heißt jetzt SPP-Operations (Special Products and Prototypes) und produziert Kleinserien und Prototypen »unter deutlich besseren Rahmenbedingungen als zuvor in Fohnsdorf«, so Gernot Weisch, Werksleiter in Leoben.

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt, inkl. dem neuen Equipment und der baulichen Änderungen, belaufen sich auf über 8 Mio. Euro. Hannes Androsch, Aufsichtsratsvorsitzender der AT&S: »Wir haben diese Geld zukunftsorientiert eingesetzt, weil wir an die Kompetenzen unserer Mitarbeiter aus Fohnsdorf glauben und einen interessanten Markt erobern wollen. Wenn jetzt alle an einem Strang ziehen, wird die Fohnsdorfer Abteilung hier in Leoben auch an vergangene Erfolge anknüpfen können.«

Durch die Integration des Werks Fohnsdorf in das Werk Leoben-Hinterberg will AT&S jährlich 3 Mio. Euro einsparen. Das Einsparpotenzial sei ein wichtiger Grund für das Projekt gewesen, so Harald Sommerer, Vorstandsvorsitzender der AT&S, aber nicht der einzige: »Mit den Investitionen haben wir die Basis geschaffen, um auch unter schwierigen Wettbewerbsbedingungen aus Österreich heraus erfolgreich zu sein.«