Analog Devices: Bidirektionale Isolatoren für den I2C-Bus

Analog Devices stellt mit der Familie »ADuM125x« die industrieweit ersten Produkte vor, die in Industrie- und Netzwerk-Anwendungen sowie bei Stromversorgungen eine echte bidirektionale Isolation des seriellen I2C-Busses ermöglichen.

Die digitalen Isolatoren der Familie ADuM125x basieren auf der iCoupler-Technologie von Analog Devices und eliminieren Optokoppler und Zusatzschaltkreise, die bisher in isolierten I2C-Schnittstellen erforderlich waren. Das senkt den Platzbedarf auf der Leiterplatte um bis zu 80 Prozent.

Die Bauteile ADuM1250 und ADuM1251 enthalten auf dem Chip integrierte Mikro-Transformatoren. Sie werden im achtpoligen Narrow-Body-SOIC-Gehäuse angeboten und bieten auf bidirektionalen I2C-Verbindungen eine Isolationsspannung von 2,5 kV. Beide Bauteile enthalten eine Hot-Swap-fähige Schnittstelle, die verhindert, dass Daten beim Einstecken einer Karte in einen aktiven Bus beschädigt werden. Der digitale Isolator ADuM1250 hat zwei bidirektionale Kanäle und ermöglicht somit die Entwicklung einer vollständig isolierten I2C-Schnittstelle. Das Bauteil ADuM1251 verfügt über einen bidirektionalen und einen unidirektionalen Kanal und eignet sich für Anwendungen, bei denen ein bidirektionales Taktsignal nicht erforderlich ist. Beide Isolatoren arbeiten mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 400 kBit/s und sind kompatibel zu SMBus- und PMBus-Protokollen.

Die digitalen I2C-Bus-Isolatoren ADuM1250 und ADuM1251 werden derzeit bemustert und sind ab Oktober 2006 in Stückzahlen aus der Serienproduktion lieferbar.