Anschlussfreudiger PXI-Controller

Adlink hat zwei PXI-Controller vorgestellt: »PXI-3920« und »PXI-3910« Beide sind als zentrale Steuerung in hybriden Testsystemen gedacht, sie sollen Messinstrumente über diverse Schnittstellen, beispielsweise LXI, GPIB, USB oder seriell steuern und verfügen deshalb über mehrere I/O-Interfaces.

Beim Vernetzen verschiedener Messinstrumente kommt es darauf an, dass die zentrale Steuerung all die diversen Steuerungs- und Datenschnittstellen der Geräte beherrscht. An der Rechenleistung sollte man da auch nicht sparen.

Zwar sind die einkernigen Pentiums und Celerons nicht mehr der allerletzte Schrei der Prozessortechnik, für das »Numbercrunching« eignen sie sich jedoch ganz hervorragend. Wohl aus diesem Grund verwendet sie Adlink in ihren 3U-PXI-Controllern für PXI-basierte hybride Testsysteme. Im »PXI-3920« schuftet ein »Pentium M 760«, der »PXI-3910« kommt mit einem »Celeron M 760« aus.

Die PXI-Controller besitzen zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, sodass einer die Verbindung ins LAN herstellen kann, während der andere variable Bandbreite und Latenz für LXI-Instrumente bereitstellt. Außerdem stehen ein GPIB-Port, vier USB-2.0-Anschlüsse und zwei serielle Schnittstellen zur Verfügung.

Besonders für raue Einsätze konzipiert, etwa in Autos und Flugzeugen, verkraften die Karten im Betrieb Vibrationen bis 6 g. Dies ermöglicht ein kabelfreier mechanischer Aufbau mit eingelöteter CPU und Speicherchips zusammen mit einem Flash-basierten Festplattenersatz.