AMD: Stückzahlen um 18 Prozent gestiegen

AMD hat einen Umsatz von 1,33 Mrd. Dollar, ein operatives Ergebnis von 119 Mio. Dollar und einen Nettogewinn von 134 Mio. Dollar oder 0,27 Dollar pro Aktie für das dritte Quartal bekannt gegeben.

Diese Ergebnisse enthalten Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungsprogramme in Höhe von 16,5 Mio. Dollar. Im dritten Quartal 2005 erzielte AMD ohne den Geschäftsbereich Memory bei einem Umsatz von 1,01 Mrd. Dollar ein operatives Ergebnis in Höhe von 129 Mio. Dollar. Im zweiten Quartal 2006 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,22 Mrd. Dollar und verbuchte ein operatives Ergebnis von 102 Mio. Dollar.

Gegenüber dem Vorquartal stieg der Umsatz im dritten Quartal um 9 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahr ergibt sich ein Umsatzanstieg von 32 Prozent. »Dieses Wachstum resultiert aus der großen Nachfrage nach allen AMD-Prozessorprodukten,« erklärt Robert J. Rivet, Chief Financial Officer von AMD. »Die ausgelieferten Stückzahlen konnten wir im Quartalsvergleich um 18 Prozent steigern. Zurückzuführen ist dies auf die Tatsache, dass die Kunden unser offenes Plattformkonzept auch weiterhin verstärkt nutzen. Eine besonders große Nachfrage verzeichneten wir bei ’AMD Turion 64 Mobile’-Prozessoren, was die Umsätze mit Notebook-Prozessoren auf Rekordhöhe trieb und mit einer Steigerung bei den ausgelieferten Stückzahlen sowie erhöhten durchschnittlichen Verkaufspreisen einherging. Der Rekordumsatz bei AMD Opteron-Prozessoren resultierte aus dem kontinuierlichen Einsatz von Dual-Core-Prozessoren. Auch dies führte zu einer Steigerung der ausgelieferten Stückzahlen auf Rekordniveau sowie zu höheren durchschnittlichen Verkaufspreisen.«

Der Umsatz mit Desktop-Prozessoren blieb auf gleichem Niveau, wobei der Anstieg bei den ausgelieferten Stückzahlen durch rückläufige durchschnittliche Verkaufspreise kompensiert wurde.

AMD konnte die Produktion in seinem Halbleiterwerk Fab 36 in Dresden sowie bei Chartered Semiconductor weiterhin erfolgreich hochfahren. Der Umstieg auf die Produktion von Prozessoren mit Strukturbreiten von 65 nm in Fab 36 verläuft planmäßig. Die ersten Produkte sollen im vierten Quartal an den Markt ausgeliefert werden.

Die Bruttomarge betrug im dritten Quartal 51,4 Prozent, verglichen mit 56,8 Prozent im zweiten Quartal 2006 und 55,4 Prozent im dritten Quartal 2005. Der Rückgang der Bruttomarge ist zum Großteil auf niedrigere durchschnittliche Verkaufspreise bei Desktop-Prozessoren zurückzuführen, die ihrerseits zu rückläufigen durchschnittlichen Verkaufspreisen bei Prozessoren insgesamt führten.