altec: Fokus auch auf Kopierstationen

Als ein »extrem wichtiges Standbein« bezeichnet altec-Geschäftsführer Olaf Meier den Geschäftsbereich Kopierstationen für Flash-Speicherkarten.

Der Boom bei diesen Speicherkarten werde dafür sorgen, dass »auch der Markt für Kopiermaschinen wichtig wird«. Angefangen hat der Spezialist für Solid-State- und Flash-Speicher mit diesen Kopierstationen auf PC-Basis zwar schon 2000, der Umsatzverlauf lag aber auch 2004 noch »deutlich unter 10 Prozent«. Doch in den letzten beiden Jahren schnellte der Umsatzanteil bereits auf über 20 Prozent nach oben, wozu die 2005 zur CeBIT eingeführte roboteristierte Copy-Station M1 entscheidend beigetragen hat. Mit der soeben vorgestellten M2 ist Meier zuversichtlich, »binnen 3 Jahren den Umsatzanteil auf 50 Prozent zu steigern«. Die M2 kann statt 20 nun 48 Speicherkärtchen parallel beschreiben, im Monat sind das mehr als 1 Mio. Karten.

Optimistisch ist der altec-Geschäftsführer auch deshalb, weil man ab 2007 potentielle Kunden in den USA und Asien angehen wird - bis dato hat man sich nur um Kunden in Europa gekümmert. Speicherseitig liegt der Fokus der beiden Roboter-Kopiermaschinen auf den SD/MMC-Karten und deren beiden kleineren Bauformen. Eine roboterisierte Lösung für CF-Karten werde nur entwickelt, falls es eine entsprechende Nachfrage von Seiten der Industrie-PC-Hersteller gebe. Bislang hat altec dafür die CF-Cardbox, mit der sich 20 Karten parallel beschreiben lassen. Und auch für das Bespielen von USB-Sticks gibt es neuerdings in Gestalt der USB-Stick-Copy-Station eine Entry-Level-Lösung für sieben Sticks, die bei entsprechender Nachfrage ausgebaut wird.