ACAL treibt sein Halbleitergeschäft weiter voran

Die englische ACAL konzentriert sich europaweit verstärkt auf ihr Bauelementegeschäft: Die Linecard wurde sukzessive um einige Schlüssellinien erweitert, der IT-Bereich veräußert.

Die englische ACAL konzentriert sich europaweit verstärkt auf ihr Bauelementegeschäft: Die Linecard wurde sukzessive um einige Schlüssellinien erweitert, der IT-Bereich veräußert. Nun sollen weitere organisatorische Änderungen dem ehemals fragmentierten Unternehmen den Weg zum spezialisierten, europäischen Distributor mit Fokus auf den High-End-Bereich ebnen.

Der kürzliche Verkauf des ACAL-Geschäftsbereiches IT-Solutions an Avnet, ein rund 200 Mio. Dollar schwerer Umsatzbereich mit Fokus auf Networking-Produkten und elektronischem Dokumenten-Management, unterstreicht nicht zuletzt die Ambitionen, die der englische Distributor im Halbleiterbereich hegt.

»ACAL wird sich nun verstärkt auf die Bauelementedistribution konzentrieren und hat nach dem Verkauf des IT-Bereiches deutlich mehr Spielraum für Investitionen, um weitere Märkte zu erschließen und die Infrastruktur weiter aufzubauen«, so Peter Grolms, der als General Manager nun das Ruder in Zentraleuropa übernommen hat.

Als Spezialdistributor konzentriert sich ACAL seit seiner Neuausrichtung, auf eine dedizierte Anzahl von Nischenherstellern in den Segmenten Semiconductors, HF & Wireless, Frequency-Control, Power-Solutions sowie hochspezielle Passiv-, Elektromechanik- und Boardkomponenten für den Aerospace Bereich.

Der Startschuss für eine einheitliche europäische Strategie fiel vor rund zwei Jahren. ACAL, bis dato mit 19 Niederlassungen zwar in allen europäischen Ländern vertreten, litt trotz alledem unter seinem Image als lokaler Distributor: Die Länderdivisionen führten weitgehend ein strategisches Eigenleben.